Die Mitbrüder in Josefstal möchten grundsätzlich den Missionsauftrag von Jesus in
heutige Zeiten hinein weitergeben. Im
Jargon der Comboni-Missionare wird diese Aufgabe „Missionarische Bewusssteinsbildung (MBB)“ genannt.
Darauf aufbauend ergibt sich ein weiterer
Arbeitsschwerpunkt für die Josefstaler Mitbrüder: die
„Berufungspastoral“
(BP). Gemeint ist damit, dass Interessierte
an der Gemeinschaft der Comboni-Missionare
und an ihren Aufgaben zur Klärung ihrer Berufung
begleitet oder als künftige/r Missionar/in auf Zeit
(MaZ) auf den Einsatz in der Mission vorbereitet
werden.
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Außerdem soll das Haus für
ordensinterne Veranstaltungen und sonstige
Treffen mit kirchlich-missionarischen Themen zur
Verfügung stehen. Nur etwa 3,5 km vom Zentrum der Stadt Ellwangen entfernt
bietet Josefstal inmitten von Feldern, Wiesen und Wäldern entsprechende
Ruhe bzw. gute Möglichkeiten für
ungestörte Arbeitstreffen.
Aus Josefstal grüßen:
- Br. Hans Eigner (Missionarische Bewusstseinsbildung und Berufungspastoral)
- kontinente, November/Dezember 2011
- kontinente, Januar/Februar 2011
- WdE, Mai 2010
- … weitere 20 Artikel
- P. Hans Hieber (Telefon- und Pfortendienst, Aushilfe im pastoralen Dienst)
- WdE, April 2009
- WdE, Februar 2008
- Brief vom 25.01.2008
- … weitere 6 Artikel
- P. Günther Hofmann (Leiter des Hauses und MaZ-Beauftragter)
- Freundesbrief, Frühjahr 2010
- Aktuelles, 29.10.2006
- kontinente, Januar/Februar 2006
- … weitere 6 Artikel
- Br. Peter Niederbrunner (Organisation des Hauses und der Hauswirtschaft)
- Aktuelles, 13.10.2007
- P. Roberto Turyamureeba (Jugendarbeit, Aushilfe im pastoralen Dienst, MaZ-Mitarbeit)
- kontinente, Mai/Juni 2011
- WdE, März 2011
- kontinente, November/Dezember 2010
- … weitere 3 Artikel
- Br. Josef Unterpertinger (Hausmeister)
So sind wir zu erreichen:

Haus Josefstal
Combonistr. 55
D-73492 Rainau-Saverwang
Tel.: (0 79 61) 90 27-0
Fax: (0 79 61) 90 27-19
E-Mail: josefstal@comboni.de
Falls Sie mit dem Zug anreisen, holen wir Sie gerne am Bahnhof in Ellwangen (IC-Bahnhof) oder in Schrezheim (Regionalzüge) ab.
Zur Geschichte des Hauses
Als
nach dem Ersten Weltkrieg erstmals eine Gründung in Deutschland möglich
wurde, kaufte die Kongregation 1919 die Schleifmühle bei
Schrezheim (Ellwangen). In den dreißiger Jahren
wurde ein Neubau errichtet. 1973/74 wurde in der
Nähe ein vollkommen neues Haus zur Ausbildung
von Brudermissionaren und zunächst auch als
Sitz der Missionsprokura gebaut. Bis 1998 wird
ßer Freundeskreis betreut.
Übrigens
kommt der Name Josefstal davon her, dass sich die Niederlassung einerseits
in einem kleinen Tal befand und in erster Linie zur Ausbildung von Brudermissionaren
diente. Der besonders den Brüdern zugeordnete Heilige ist nämlich der
Heilige Josef. Als man 1975 ins neue Haus umzog, erhielt daher dieses
den Namen „Missionshaus Josefstal“
– obwohl es auf einer Anhöhe steht.
Das
alte Missionshaus war nach einem Umbau von 1977 bis 1991 Stätte der Begegnung
für junge Menschen und Zentrum missionarischer Bewussteinsbildung. Das
Haus selber erhielt den Namen „Comboni-Haus“.
Ab 1992 wurde diese Arbeit im neuen Haus in Josefstal
weitergeführt. Das Comboni-Haus wurde schließlich im Jahr 2003 an die Stadt
Ellwangen veräußert.
Bereits
im Jahr 1997/98 sollte das „neue“ Josefstal geschlossen und
verkauft werden. Freilich erwies sich eine Veräußerung vor allem aufgrund
der baulichen Strukturen als sehr schwierig. So ist Josefstal auch heute
noch im Besitz der Comboni-Missionare, obgleich fast alle der Josefstaler
Comboni-Missionare 1997/98 in die Niederlassung in Ellwangen („Josefinum“)
umgezogen sind. Ab dieser Zeit wurde Josefstal bis 2007 von wenigen Ordensmitgliedern
als Tagungshaus geführt.
